Gemeindereise „Auf den Spuren von Martin Luther und Thomas Müntzer“

Auf Luthers und seiner „ungeliebten Brüder“ Spuren war eine Gruppe der Ev. Kirchengemeinde in der Woche nach Ostern auf einer Studienreise unterwegs.

Nach Bad Frankenhausen mit dem Panorama-Museum zum Bauernkrieg, Mühlhausen, der Wirkungsstätte Müntzers, und Allstedt mit dem Saal, in dem Müntzer die berühmte Fürstenpredigt hielt, ging es weiter nach Eisleben mit dem Geburtshaus und dem Sterbehaus Luthers. In Gedenken an Luther sangen wir in der Kirche St. Andreas, wo er am 16. Februar 1546 - zwei Tage vor seinem Tod - seine letzte Predigt hielt, den Kanon „Dona nobis pacem“. Darauf folgte Wittenberg mit dem Schwarzen Kloster, der Wirkungsstätte Luthers, und mit der Schlosskirche, wo mit dem Thesenanschlag die Reformation begann. In der Schlosskirche lernten wir sogar eine Führerin mit bestem Schwäbisch kennen. Hier ist auch die Grabstätte Luthers. In Leipzig hatten wir eine Stadtführung zu der Stätte der Leipziger Disputation, zur Nikolaikirche, bekannt durch die Friedensgebete, und zur Thomaskirche, in der Bach viele Jahre lang wirkte. In Torgau, auch eine der Wirkungsstätten Luthers, standen wir vor dem Epitaph seiner Käthe, der ehemaligen Nonne Katharina von Bora. Auf der Heimreise besuchten wir die Wartburg, bekannt durch das Wirken der Elisabeth von Thüringen, und vor allem die Lutherstube, in der Luther das Neue Testament aus dem Griechischen in die deutsche Sprache übersetzte. Hier sangen wir zum Abschluss Luthers Choral „Ein feste Burg ist unser Gott“.